21. Juli 2014 

Vor 45 Jahren landet Apollo 11 auf dem Mond

 

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Der 21. Juli 1969 gilt als magisches Datum der Menschheitsgeschichte – Neil Armstrong betritt mit dem Satz “Das ist ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer Schritt für die Menschheit” den Mond. Zahlreiche Verschwörungstheorien kamen unmittelbar nach der Landung in Umlauf. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Mondlandung echt war. Im Jahre 1969 geht mit der Mondlandung ein lang gehegter Traum der Menschheit in Erfüllung und lässt alles was man zuvor in diversen Spielfilmen und Fernsehserien fiktiv zu sehen bekam nun Wirklichkeit werden – zu einer Zeit als die virtuelle Welt des Internets gewissermaßen noch in der Kinderwiege lag.

Tatsächlich hört sich die Mission von Apollo 11 zum Mond an wie eine Sciencefiction Geschichte jener Tage. Sie wurde bereits seid dem Jahr 1965 ausführlich geplant, nachdem die Entwicklung der beiden Raumfahrzeuge abgeschlossen war.

 

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Die Besatzungsmannschaft von Apollo 11: Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin (v.l.n.r.)

 

Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin “Buzz” Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete von Launch Complex 39A des Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19. Juli eine Mondumlaufbahn.

 

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Start der Apollo 11-Mission

 

Zwei Tage später am 21. Juli landeten die Astronauten Armstrong und Aldrin mit der Mondlandefähre Eagle auf der Oberfläche des Erdtrabanten, wo Armstrong dann mit dem berühmten Satz “Das ist ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer Schritt für die Menschheit” als erster Mensch den Mond betrat und eine US-amerikanische Flagge in die Oberfläche stieß. Die beiden Astronauten hielten sich insgesamt 22 Stunden auf dem Mond auf, ehe sie mit dem Raumgleiter zum Mutterschiff zurückkehrten, wo sie Michael Collins zurückgelassen hatten.

Die Mondlandung wurde per Fernsehübertragung in alle Welt ausgestrahlt und rund 600 Million Menschen verfolgten dieses Ereignis.

Der Rückflug gestaltete sich problemlos, sodass das Apollo-Raumschiff wieder auf Erdkurs gebracht wurde und die Kapsel schließlich am 24. Juli 1969 im pazifischen Ozean aufschlug, wo sie vom Bergungsschiff USS Hörnet an Bord genommen wurde. Die Misson war also geglückt.

 

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Landung geglückt: Buzz Aldrin verlässt die Eagle

 

Wie so häufig bei einschneidenden Ereignissen der Menschheitsgeschichte musste die Mondlandung als Gegenstand für diverse Verschwörungstheorien herhalten. Diese Verschwörungstheorien gehen davon aus, dass die Missionen von 1969 bis 1972 von der NASA und der US-Regierung inszeniert wurden, also nie echt stattfanden. Es handelt sich hierbei allerdings um nie bewiesene Vermutungen, sodass sich über diese Theorien ausführlich streiten lässt. Man kann davon ausgehen, dass die Mondlandung echt war.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Mondlandung für die damalige Zeit eine bahnbrechende Sensation darstellte. Der Zeitgeist der sechziger Jahre war geprägt von einer Faszination für alles was mit Sciencefiction und Raumfahrt zu tun hatte, sodass diese Mondlandung alles was man zuvor in diversen Spielfilmen und Fernsehserien fiktiv zu sehen bekam nun Wirklichkeit geworden zu sein schien.

Aus heutiger Sicht ist die Mondlandung wohl als eher nutzlose Spielerei anzusehen. Auf dem Mond gibt es nichts, was für den Menschen interessant sein könnte, weder Bodenschätze noch sonst irgendwas brauchbares. Von daher wurden die bemannten Missionen zum Mond dann auch wieder eingestellt. Es war mal schön da gewesen zu sein, mehr auch nicht. Man kann die Mondlandungen dennoch als ein spannendes Abenteuer der Menschheitsgeschichte betrachten.

Derweil dürften bemannte Missionen zu Planeten weit außerhalb des Dunstkreises der Erde, wie z.b. dem Mars bis auf weiteres nahezu unmöglich sein. Die Distanz ist einfach zu groß, sodass dies wohl vorerst ein nicht zu verwirklichender Traum der Menschheit bleiben dürfte.

Die Menschheit sollte lieber zusehen, dass sie die dringlichen Probleme unserer Zeit wie Klimawandel und alle negativen Begleiterscheinungen die mit Globalisierung und Vernetzung einhergehen in den Griff bekommt. Dies dürfte in Zukunft Herausforderung genug sein.

 

Der Beitrag entstand in Anlehnung an Wikipedia CC-by-sa-3.0

 

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Kategorien: #1 Aktuelles, #2 Nostalgisches

 

 

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